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Premiere im Juni 2018


Singspiel
Frauenchor Antonia

"Hexenkraft und Feuerschein"!
Frei nach Fontane "Die Brück' am Tay"

Text: Kirsten Großmann
Musik: Jella Großmann, Fynn Großmann, Glenn Großmann, Taleja Großmann




ALLE: (bis auf WICCA, STRIGA,LAMIA)
Die Brücke sie steht,
dein Johnny kehrt heim,
wir waren erst böse, wir waren gemein.
Wir wollten ihm schaden,
ihn sterben seh’n
und plötzlich können wir’s
nicht mehr versteh’n.
Schwarze Magie in der Yulenacht,
hat noch immer Unheil gebracht.
Doch konnten wir’s wenden,
es konnte gut enden,
die Liebe gewann zum Schluss.
Die Brücke sie steht,
das Unheil vergeht
und niemand ertrank heut’ im Fluss.

WICCA, STRIGA, LAMIA: Wir sagen uns los,
von allen hier.
Trinkt ihr ruhig euer Yulebier
Und feiert die Feigheit als Mut.
Wir woll’n euch verlassen,
wir werden euch hassen,
wir fühlen nur heiße Wut.

Wir suchen die nächste Gelegenheit,
den Mensch zu schaden, sie ist nicht sehr weit,
ihr werdet davon erfahren.
Passt gut auf euren Johnny auf,
das Schicksal nimmt bestimmt seinen Lauf,
ihr könnt ihn nicht immer bewahren.

Sie entfernen sich.

WICCA: Wann treffen wir drei wieder zusamm'?
STRIGA: Um die siebente Stund', am Brückendamm.
LAMIA: Am Mittelpfeiler. Ich lösche die Flamm'.
WICCA: Hei, das gibt ein Ringelreihn.
STRIGA: Und die Brücke muss in den Grund hinein.
LAMIA: Und der Zug, der in die Brücke tritt. Ei, der muss mit.

WICCA, STRIGA, LAMIA: Tand, Tand,
ist das Gebilde von Menschenhand.

Sie gehen ab. Es entsteht wieder einen Moment Pause.

SHAINA: Ich danke euch!

ALLE: Auf sicheren Gleisen rollt er dahin,
die Liebe zu retten, das ist der Sinn.
Von Wut und Hass getrieben zu sein,
um and’ren zu schaden, das kann es nicht sein.
Wir wollen nicht richten, wir woll’n nicht vernichten
mit unserer Zauberkraft.
Wir wollen nützen, wir wollen beschützen
und tun, was Vertrauen schafft.

Dunkel und kalt ist die Yulenacht,
Gutes und Böses zum Leben erwacht,
ein Funkeln im Dunkeln, der Kerze Schein.
Es ist so schön eine Hexe zu sein!